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Abgasuntersuchung bleibt, AU-Plakette verschwindet

Seit fast 25 Jahren gehört die AU-Plakette in Deutschland zum vorderen Nummernschild. Ab 1. Januar 2010 verschwindet sie Zug um Zug wieder. Der Grund: Die Abgasuntersuchung ist ab diesem Zeitpunkt ein Bestandteil der Hauptuntersuchung. Sie darf maximal einen Monat vor der Hauptuntersuchung durchgeführt werden und kann wie bisher im Kfz-Meisterbetrieb erfolgen. Der Vorteil: hier lassen sich auch gleich eventuelle Einstellungen oder Reparaturen durchführen.

Neu ist jedoch der Nachweis. Für eine erfolgreiche Abgasuntersuchung gilt ab 2010 ein Siegel, das auf den Prüfnachweis aufgeklebt und durch eine Prägezange mit dem Kernteil der AU-Kontrollnummer des Betriebs beglaubigt wird. Diese Maßnahmen sollen den Missbrauch erschweren. Eine AU-Plakette für das vordere Nummernschild gibt es dagegen nicht mehr. Die alte wird entfernt. Wenn dabei unschöne Kratzer entstehen, überklebt die Fachwerkstatt die Stelle auf dem Nummernschild mit einer speziell dafür geschaffenen Folie. Sie ist weiß und gleich reflektierend wie das Schild.

Auch wenn die AU-Plakette ausgedient hat, wird sie noch bis zum Dezember 2012 im Straßenverkehr zu sehen sein. Bis zum Jahresende 2009 wird sie schließlich noch geklebt. Und ein im Dezember erstmals zugelassenes Auto muss nach drei Jahren erstmals zur Abgas- und Hauptuntersuchung. Ein früheres Abkratzen der vorderen Plakette in Eigenregie ist jedoch nicht erlaubt.

Kein HU-Bericht ohne AU-Nachweis

Für den Kunden werde die Dienstleistung Abgasuntersuchung durch die Verbindung von HU-Prüfbericht und AU-Prüfnachweis mittels eines „Bindesiegels“ ersichtlich. Künftig gehöre also zum HU-Bericht auch stets der AU-Nachweis.
Die noch vorhandene AU-Prüfplakette werde von Werkstatt und Servicebetrieb erst anlässlich des anstehenden Hauptuntersuchungstermins vom vorderen Nummernschild entfernt. Durch die Beseitigung der AU-Plakette könne es am vorderen Kennzeichen zu Beschädigungen kommen. Diese könnten als Service der durchführenden AU-Werkstatt durch das Aufbringen einer weißen Reparaturplakette behoben werden.


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Bild: SoundkennzeichnungReifenkennzeichnung: Ab 2009 nur noch mit „S“

In der Richtlinie ECE-R 117 hat die EU Grenzwerte für das Abrollgeräusch von Reifen festgelegt. Reifen, die diese Grenzwerte erfüllen, tragen als Kennzeichnung ein „S“ (für „Sound“) auf der Reifenflanke (im Anschluss an die Genehmigungsnummer).

Nach einer Meldung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk wird die Bundesregierung die ECE-R 117 ohne Abstriche umsetzen. Damit ist ab einem bestimmten Termin untersagt, Reifen ohne diese Kennzeichnung zu verkaufen. Diese Termine lauten im einzelnen:
  • für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbereite bis 185 Millimeter: ab 1. Oktober 2009

  • für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite von 185 bis 215 Millimeter: ab 1. Oktober 2010

  • für Pkw-Reifen (nach ECE-R 30) mit einer Querschnittsbreite über 215 Millimeter: ab 1. Oktober 2011

Der BRV weist darauf hin, dass diese Fristen Auswirkungen auf die Bestandshaltung haben. Betriebe sollten ihre Bestände an Pkw-Reifen (zuerst mit einer Querschnittsbereite unter 185 Millimeter) analysieren, da Reifen dieser Kategorien ohne S-Kennzeichnung nur noch bis 30. September 2009 verkauft werden können.